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Seit 2020 gibt es die neue generalistische Pflegeausbildung - natürlich auch bei der Diakonie Gütersloh! Was das bedeutet? Wer bei uns eine Ausbildung zur Pflegefachfrau/-mann macht, kann Menschen jeden Alters und in jeder Versorgungsform informieren, beraten, schulen, pflegen und versorgen - also im Krankenhaus, einer Pflegeeinrichtung oder ambulant im jeweiligen Zuhause.

Du hilfst zum Beispiel beim Essen, der Bewegung oder der Körperpflege und lernst, Spritzen zu geben, Medikamente zu verabreichen, Wunden zu versorgen und mehr. In dieser Ausbildung werden die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zusammengeführt. Danach kannst du in deinem Wunschbereich arbeiten - und das problemlos in der gesamten EU!

Bei der Diakonie Gütersloh darfst du dich auf einen erfüllenden, vielseitigen Beruf freuen. Ob ambulant oder stationär - in unserem Unternehmensverbund bieten wir dir spannende Einblicke in alle Einsatzbereiche des Berufsfeldes. Und du lernst von den Besten, denn wir bilden nicht nur "Greenhorns" sondern auch unsere "alten Hasen" laufend weiter.

Gute Leute sind uns viel wert - denn nur, wer etwas bietet, kann sie langfristig an sich binden. Die familiäre Arbeitsatmosphäre trägt dazu ebenso bei wie attraktive Tarifgehälter. Nach der Ausbildung gibt es bei uns unbefristete Arbeitsverträge, flexible Arbeitszeitmodelle, eine betriebliche Zusatzversorgung und vieles mehr. Für uns steht der Mensch mit seiner Individualität im Mittelpunkt: Wir freuen uns auf bunte Haare, Tattoos und deine Persönlichkeit!

Noch Fragen? Unsere Azubi-Beauftrage Irmgard Stake beantwortet sie dir sehr gerne: irmgard.stakediakonie-guetersloh.de Tel. 02524 26181-2580.

Interessiert? Dann bewirb dich jetzt, ganz einfach über unser Online-Formular!

Für alle jene, die sich noch nicht sicher sind, ob ein Job in der Pflege das Richtige ist: Ihr könnt den Berufsfindungstest machen und es herausfinden!

Anja Poppek: Vom Krankenhaus in die Altenpflege

Bis vor sieben Jahren war sie Krankenschwester. Heute übt Anja Poppek gleich drei andere Funktionen aus: Die 51-Jährige arbeitet als Altenpflegerin und Praxisanleiterin in der Pflege-WG „Haus am Pastorengarten“ in Isselhorst. Außerdem assistiert die Mutter von zwei großen Kindern der Ausbildungsbeauftragten der Diakonie Gütersloh, Irmgard Stake. 

„Als ich überlegte, was ich einmal werden wollte, da wurde gesagt: ‚Als Krankenschwester hast du viele Möglichkeiten. Aber als Altenpflegerin? – Einmal Altenpflege, immer Altenpflege.‘ Also entschied ich mich für den Beruf ‚Krankenschwester‘.

Vor 30 Jahren absolvierte ich mein Examen. Nach drei Jahren war ich schon stellvertretende Stationsleiterin und habe Schülerinnen durchs Examen begleiten. Trotzdem fehlte mir etwas. Es ist ja so: Die Patientinnen und Patienten kommen ins Krankenhaus, bleiben ein paar Tage und sind dann wieder weg. Ich vermisste den Bezug zu den einzelnen Menschen.

Also wechselte ich den Beruf. Ich arbeitete in einer stationären Alteneinrichtung, danach als gastronomische Leitung im Jugendcafé Wasserturm und, nach einer Pause wegen meiner beiden Kinder, dann in einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderung am Kiebitzhof in Gütersloh. Ich habe sie bei der Arbeit in der Werkstatt unterstützt. Danach habe ich in der außerklinischen Kinderintensivpflege ein heimbeatmetes Kind versorgt.

Schließlich kam ich im September 2015 zur neuen Pflege-WG „Haus am Pastorengarten“ der Diakonie in Isselhorst.

Neugier, Verständnis und Respekt für andere Berufsgruppen zeigen

Was ich gelernt habe: Wichtig ist der Respekt vor anderen Berufsgruppen, Neugier und Verständnis füreinander. Und das Vorurteil ‚einmal Altenpflege, immer Altenpflege‘? Es stimmt einfach nicht. Heute werden auch AltenpflegerInnen von Krankenhäusern mit Kusshand genommen, zum Beispiel in der Geriatrie, der Chirurgie und der Inneren.

Früher hieß es auch: ‚Das machen wir schon seit 20 Jahren so.‘ Zum Beispiel beim Thema Dekubitus: ‚Eisen und Föhnen ‘‚ solche Anleitungen waren schlimm! Stellen Sie sich vor, das wäre heute noch so. Stillstand ist Rückschritt!

„Es ist wichtig, sich selbst zu reflektieren“

Nach einiger Zeit in Isselhorst bot mir unser Einrichtungsleiter Berhard Dyck an, mich zur Praxisanleiterin fortzubilden. Die Weiterbildung habe ich 2017 abgeschlossen. Es ist spannend, sich nicht nur selbst weiterzuentwickeln, sondern auch anderen dabei zu helfen. Inzwischen habe ich vier Auszubildende begleitet, und im Herbst 2022 kommen zwei Neue zu uns ins Haus. Übrigens haben sich beide nach einem Praktikum für den Pflegeberuf entschieden.

Die Diakonie Gütersloh bietet viele Fortbildungen. Das ist gut, denn es ist auch wichtig, sich selbst zu reflektieren und über sich und die eigene Arbeitsweise nachzudenken.

Meine Meinung zur Generalistischen Ausbildung? Gut, dass die Azubis jetzt Wissen und Erfahrung aus allen Bereichen mitbekommen. Alle erhalten die gleiche Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann. So finden auch alle den Platz, der zu ihnen passt.“

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